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eiseinfos, Tips & Tricks

Eine Reise entlang des Mississippi und Ohio River ist ein hervorragende Gelegenheit, die Geschichte der Raddampfer und der Besiedelung des Mississippi-Ebene zu erleben.

Der Routenvorschlag führt zu zahlreichen historischen Orten und ermöglicht die Besichtigung hervorragender Museen und einiger »echter« Raddampfer.

Die Tipps zu den einzelnen Orten sollen keinen Reiseführer ersetzen. Sie geben lediglich Hinweise auf Dampfschiff-bezogene Sehenswürdigkeiten auf der Strecke. Wer ein intensives Raddampfer-Erlebnis sucht, findet am Ende der Seite Hinweise für mehrtägige Flußkreuzfahrten auf Raddampfern.


New Orleans: Die Natchez (www.steamboatnatchez.com) ist ein hübscher, 1975 gebauter Schaufelraddampfer mit Heckrad, der im Hafen von New Orleans Rundfahrten unternimmt. Discount-Coupons für Fahrten mit der Natchez bekommen Sie bei New Orleans Discounts.

Natchez: In Natchez-under-the-Hill finden Sie das Casino-Boot Lady Luck, der einzige originalgetreu nachgebaute Seitenraddampfer auf dem Mississippi aus der legendären Zeit der 1860er Jahre. Die Nachbildung wird allgemein als sehr autentisch gelobt.

Vicksburg: Hier lohnt sich ein Besuch im National Military Park, der einen guten Einblick in den Amerikanischen Bürgerkrieg gibt. Bei der Schlacht um Vicksburg spielten Raddampfer eine wichtige Rolle als Blockadebrecher.

Memphis: Neben dem kleinen Ausflugsboot Memphis Queen III (www.memphisqueen.com) ist besonders das Museum auf Mud Island ein Muß. Hier gibt es unter anderem auch einen komplett begehbaren Raddampfer und eine umfangreiche Sammlung historischer Raddampfer-Fotos zu bewundern.

Paducah: Einst eine wichtige Stadt am Mississippi ist der Ort heute eher verschlafen, hat aber einige wunderschäne, alse Häuser und Antiquitätenläden zu bieten. Außerdem befindet sich hier das Institute of Seamanship, ein Schulungszentrum für die Kapitäne der Schubschiffe. Mit etwas Glück und Überredungskunst bekommt man hier eine eindrucksvolle Demonstration im Computer-Simulator. Außerdem gibt es hier das erst kürzlich eröffnete River Heritage Museum.

Louisville/Jeffersonville: Die Belle of Louisville (www.belleoflouisville.org) bietet als eines der letzten, noch original erhaltenen Raddampfer ein- bis zweistündige Rundfahrten auf dem Ohio River an.

Jeffersonville: Gegenüber von Louisville liegt Jeffersonville, das vor allem wegen des Howard Steamboat Museum einen Besuch unbeding nütig macht. Howard Shipyard war einst eine der wichtigsten Werften für Raddampfer, so berühmte Boote wie die J. M. White oder die Gordon C. Greene stammen von hier. Hier gibt es auch zahlreiche Bücher und Raddampfer-Baupläne zu kaufen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 10 bis 15 Uhr, Sonntag 13 bis 15 Uhr.

St. Louis: Das »Tor zum Westen« war zu Raddampfer-Zeiten eine der wichtigsten Städte Amerikas. Das ist auch heute noch zu sehen, selbst Mc Donalds unterhält hier ein Restaurant auf einem nachgebauten Raddampfer.

Hannibal: Ganz dem Leben des wohl berühmtesten Raddampfer-Pilots ist Hannibal gewidmet: dem Journalisten, Schriftsteller - und eben steamboat pilot - Mark Twain.

Keokuk: Sehenswert ist hier das original Towboat George M. Verity, das am Ufer des Mississippi am Trockenen liegt und innen als Museum ausgebaut ist. Außerdem findet in Keokuk einmal jährlich im April ein großes Bürgerkriegs-Reenactment statt, das man sich keinesfalls entgehen lassen sollte (Tel. 1-800-383-1219).

Davenport: Ein wunderschönes Boot, wenn auch ohne Schaufelrad, liegt im Herbst, Winter und Frühling in East Davenport. die Twilight. Das Boot ist innen den alten Raddampfern nachempfunden. Von Le Claire, Iowa, sind auch mehrtägige Touren auf dem Boot möglich (Tel. 001-800-331-1467). Der Kapitän ist ein erfahrener Steamboater, der auch die Julia Belle Swain gebaut hat. Das Landungsboot der Twilight in Davenport ist übrigens die alte Dampffähre City of Baton Rouge.

Dubuque: Der Ort ist wegen des umfangreichen und ganz hervorragenden Museums auf dem Gelände der berühmten Streckfus-Werft so etwas wie das Mekka für Raddampfer-Fans.

Le Claire: Hier findet sich als Teil des Buffalo Bill Museums der von 1869 stammende Heckraddampfer Lone Star. Die Lone Star ist das letzte noch existierende Boot mit hölzernem Rumpf.

La Crosse: Eine besondere Schönheit ist die Julia Belle Swain, die von Galena aus Ausflügsfahrten anbietet. Das Winterquartier dieses wunderbaren, bis heute mit Dampf und Schaufelrad angetriebenen Bootes ist übrigens in einem kleinen Yachthafen bei Galena.

Rückflug: über St. Pauls/Minneapolis oder Chicago.


Achtung: Die meisten Museen und Raddampfer können nur während der Sommermonate zwischen Memorial Day letzter Montag im Mai) und Labor Day (erster Montag im September) besichtigt werden.


 

Mehrtägige Schaufelraddampferfahrten bietet derzeit ausschließlich die Delta Queen Steamboat Co. (30 Robin Street Wharf, New Orleans, Louisiana 70130-9949) an. Auf Anforderungen wird der kostenlose und sehr informative Katalog "Steamboatin' River Cruises" zugesandt. Fahrpreise: von 490 bis 9420 Dollar je nach Kabine und Fahrtdauer, Rabatte bei frühzeitiger Buchung, im Fahrpreis sind Übernachtung in Zweierkabinen, Essen, nichtalkoholische Getränke und Entertainment eingeschlossen.

 
 

Reisedauer: zwischen 3 und 16 Nächte, Reisezeit: das ganze Jahr über. Die drei Schiffe Delta Queen, Mississippi Queen und American Queen fahren auf dem Mississippi, dem Tennesee, Cumberland, Arkansas, Illionois und dem Ohio River mit Zustiegsmöglichkeiten in New Orleans, Galveston, Memphis, Nashville, St. Louis, Little Rock, Tulsa, Chattanooga, Louisville, Cincinnati, Pittsburgh und St. Paul/Minnessota und Landausflügen in zahlreichen kleineren, historischen Orten. Komplettpakete mit Hotel und Flug werden ebenfalls angeboten.

 
 

Buchung von Deutschland aus über: Schuch-Beckers Touristic Services, Alt Erlenbach 25, 60437 Frankfurt/Main, Tel. 06101/4629, Fax 06101/4524, oder über die Reisebüros.

 

 
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